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Thermische Solaranlagen

erneuerbare Energie statt fossilDer Sonnenkollektor ist der Teil der Solaranlage, der das Licht und die Wärme der Sonne aufnimmt. Für seine Leistung ist entscheidend, dass er einen großen Teil des Sonnenlichts in Wärme aufnimmt (Absorption), gleichzeitig nur wenig davon wieder als Wärmestrahlung abgibt (Emission). Stattdessen soll die absorbierte Wärme möglichst verlustarm auf die so genannte Solarträgerflüssigkeit im Solarkreislauf übertragen werden.

Die wichtigste bautechnische Unterscheidung bei Kollektoren ist die zwischen:

  • Flachkollektoren, die mit herkömmlichen Dämmmaterialien gegen die Wärmeverluste geschützt werden. Sie sind wegbereitend für die effiziente Solarnutzung gewesen. Sie haben erfahrungsgemäß eine sehr lange Lebensdauer (> 20 Jahre)
  • Vakuumröhrenkollektoren; diese arbeiten nach dem Thermokannenprinzip: Ein in einer Glasröhre „gefangenes“ Vakuum sorgt für optimale Dämmung. Sie sind vor allem bei hohen Temperaturdifferenzen zwischen Außenluft und Absorber leistungsfähiger als andere Bautypen. Sie werden daher auch im industriellen Bereich eingesetzt, wo Prozesswärme > 80° Celsius benötigt wird (für Normalgebrauch schlechtes Preis-Leistungsverhältnis)

Da Flachkollektoren deutlich preisgünstiger und damit in der Regel wirtschaftlicher sind, wird in der Haustechnik überwiegend dieser Bautyp eingesetzt.

Heizung und Warmwasser erfordern den größten Teil des Energieaufwandes eines Hauses. Während der Übergangszeit im Herbst und im Frühling sinkt der Heizbedarf und die höher stehende Sonne hat mehr Kraft. So kann die Solarenergie durch größere Kollektorflächen mit einem Schichtspeicher gut genutzt werden. Der Schichtspeicher fördert die solare Heizungsunterstützung durch seine intelligente Technik sehr einfach und effizient. Er puffert überschüssige Solarwärme für Heizung und Warmwasser sinnvoll für sonnenärmere Tage.

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